Ursachen von Sodbrennen & Hilfe ohne Medikamente

sodbrennen

Etwa ein Viertel der westlichen Bevölkerung leidet einmal im Monat unter dem Schmerz des Sodbrennens. In Österreich sind etwa zwei Millionen Menschen betroffen. Die Ursachen liegen oft bei der Ernährung und können durch einfache Tipps beseitigt oder gehemmt werden.

Was passiert bei Sodbrennen?

Sodbrennen tritt auf, wenn der Muskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig schließt und dadurch Magensäure aufgestoßen wird. Die Berührung des sauren Mageninhalts mit der ungeschützten Schleimhaut führt zu dem bekannten Schmerz hinter dem Brustbein. Verstärkt werden kann das Sodbrennen beispielsweise im Liegen oder beim Bücken.

Was sind Ursachen für Sodbrennen?

In vielen Fällen liegen die Gründe für den unangenehmen Schmerz in der Ernährung und dem allgemeinen Lebensstil. Zu schnelles Einnehmen von Mahlzeiten und das daraus resultierende wenige Kauen, tut unserem Magen nicht gut. Gepaart mit fetthaltigem und zuckerreichem Essen, liegt hierin die häufigste Ursache des Sodbrennens. Neben diesen relativ leicht zu behebenden Umständen, kann das saure Aufstoßen auch tiefergehende Gründe haben. Treten die Symptone 1-2x in der Woche auf, kann eine gastoösophageale Refluxkrankheit, auch GERD genannt, vorliegen. In diesem Fall sollte ein Arzt ausgesucht werden, da die Speiseröhre zum Beispiel zu eng ist.

Was hilft gegen Sodbrennen? 3 Tipps!

Liegt das Sodbrennen in der Ernährung begründet, so sollte vor allem das Trinken und Essen umgestellt werden. Gewissenhaftigkeit wird dabei groß geschrieben, denn grundsätzlich wehrt die Magensäure Bakterien und Parasiten ab, weshalb sie ein essentieller Bestandteil unseres Immunsystems darstellt.

1.) Wasser, Milch und Grüner Tee

Um die Magensäure durch die Speiseröhre von oben zu verdrängen, hilft das Trinken von Wasser oder Milch. Auch die Einnahme von Grüntee ist gut bei Beschwerden, da er Magenreizungen lindern kann. Grund dafür ist ein kleiner Teil von Aluminium im Tee, dessen geringe Menge jedoch unbedenklich ist. Ein Hausmittel zur Bindung der sauren Magenflüssigkeit ist außerdem Kartoffelsaft. Meiden sollte man hingegen Alkohol, der das Sodbrennen eher fördert, als es zu hemmen.

2.) Gesunde Ernährung

Äpfel in einer Kiste
Äpfel sind basisch – und somit super gegen Sodbrennen. Am besten vorbeugend schon regelmäßig einen Apfel essen.

Allgemein sollte sich für die Mahlzeiten mehr Zeit genommen werden, so dass jeder Biss möglichst oft gekauft werden kann. Die Speisen sollten klein gehalten werden und fettarm sein. Auch Kohlenhydrate sollten nicht in Unmengen konsumiert werden, stattdessen sind eiweißreiche Gerichte mit vielen Ballaststoffen hilfreich gegen Sodbrennen. Sellerie ist beispielsweise ein empfehlenswertes Gemüse, da es einen zu hohen Säuregehalt im Magen neutralisiert. Als Nahrungsergänzung kann auch Natronpulver in Wasser aufgelöst werden, allerdings sollte dieses Mittel zur Neutralisierung eher kurzfristig eingesetzt werden.

3.) Der Körper muss sich wohlfühlen

Viele Betroffene leiden auch während der Nacht unter Sodbrennen. Abhilfe kann das Erhöhen des Oberkörpers im Bett schaffen, da Magensäure dann weniger gut aufsteigen kann. Sowohl für tags- als auch nachtsüber hilft es, wenn kein Hosenbund oder T-Shirt am Bauch drückt. Weite Kleidung ist daher eine schnelle Möglichkeit, um gegen Sodbrennen vorzugehen.

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