Gürtelrose (Herpes Zoster): Ursachen, Symptome, Behandlung

Guertelrose Titelbild

Die Gürtelrose, in der Medizin auch als Herpes Zoster bekannt, ist eine schmerzhafte Hauterkrankung, die besonderes im fortgeschrittenen Alter auftreten kann. Über 50 % der Erkrankten sind älter als 60 Jahre und 10-20 % erlitten als Vorbote der Gürtelrose eine Infektion an den Varizellen Viren in Kindheitstagen.

Ursachen & Symptome der Gürtelrose

Die Ursache der Gürtelrose liegt meist in einer früheren Erkrankung durch Windpocken, im Volksmund auch als Schafblattern bekannt. Dadurch wird die Patientin/der Patient, meist im Kindesalter, von dem Varizellen Virus betroffen. Gegen Windpocken ist man ab dem Ende der Erkrankung immun. Dennoch „schläft“ der Virus Varizelle nur und kann später durch eine Immunschwäche, ausgelöst als Altersschwäche oder einhergehend mit chronischen Krankheiten, Tumoren, Organtransplantationen, Medikamentennebenwirkungen, starkem Stress und seelische Belastungen, Sonneneinwirkungen, familiäre Neigungen oder HIV-Infektionen wieder auftreten.

Gürtelrose äußert sich durch verschiedene Phasen. Anfangs empfinden die Betroffenen nur allgemeine Symptome der Erschöpfung (durch Kopfschmerzen und Fieber) sowie Abgeschlagenheit. In der akuten Phase zeigt sich ein Ausschlag oder Bläschen auf geröterer bzw. gereizter Haut. Am Höhepunkt der Erkrankung platzen die Bläschen auf und verschorfen anschließend.

Guertelrose Hautbild
Quelle: gesundheit.gv.at

Häufig (über 25 % der Betroffenen) treten auch Komplikationen beispielsweise mit den Augen, dem Gehörgang oder auch dem Gehirn auf. Darüber hinaus können die Beschwerden bei fehlender zeitnaher Behandlung nach einigen Wochen oder auch Monaten wieder auftreten und zu einer Post-Zoster-Neuralgie (PZN) führen.

Behandlung von Gürtelrose

Bei rascher Erkennung der Symptome kann teilweise eine partiell aufgetragene Zinksalbe bereits Abwehr leisten. Sollten die Beschwerden bleiben, muss ein Allgemeinmediziner oder gar ein Hautarzt aufgesucht werden. Vorbeugend wird Erwachsenen über 50 Jahren, die bereits einmal mit dem Varizellen Virus infiziert waren, eine meist gut verträgliche Impfung empfohlen. Bei der Hälfte der Geimpften kann trotzdem eine Erkrankung auftreten.

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Ist Gürtelrose ansteckend?

Grundsätzlich ist die Gürtelrose mit einem geringen Ansteckungsrisiko behaftet. Wer bereits Windpocken hatte, muss selbst bei engem Kontakt mit Gürtelrose-Patientinnen und Patienten keine Ansteckung befürchten. Vorsicht ist allerdings bei schwangeren Frauen und bei Personen, die noch nie Schafblattern hatten, geboten. Sind die Bläschen des Ausschlags verheilt, kann man von keiner Ansteckungsgefahr mehr ausgehen.

Guertelrose
Quelle: gesundheit.gv.at

Fazit – Symptome nicht verharmlosen

Gürtelrose ist eine Erkrankung, die man bei frühzeitiger Erkennung sehr gut behandeln kann. Daher empfiehlt es sich bei Unsicherheiten rasch einen Arzt aufzusuchen. Werden die Symptome allerdings nicht beachtet, können andere Personen angesteckt und das Risiko für Komplikationen und einen chronischen Fortbestand der Beschwerden befördert werden.

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