Krampfadern Behandlung & Vorbeugen von Venenschwächen

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Links gesunde Vene, rechts Krampfader Bild: Wikimedia, National Heart Lung & Blood Institute

Venenschwäche, Krampfadern oder auch Varikosen genannt, sind knotig-erweiterte Venen. Im fortschreitenden Alter steigt das Risiko auf solche Venenschäden. Frauen sind dabei dreimal häufiger betroffen als Männer. In 95 % der Fälle ist eine genetische Venenwandschwäche daran Schuld, in nur 5 % der Fälle ist eine Venenerkrankung wie z.B. einen Beinvenenthrombose Schuld. Oft können schon Kompressionsstrümpfe gegen schwere Beine helfen.

Zuletzt aktualisiert am 7. Juni 2020 um 04:06 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Krampfadern erkennen

Mit bloßem Auge ist die Krampfadern nur schwer zu erkennen. Die Beine fühlen sich etwas müde und schwer an, an heißen Tagen sind sie sogar etwas dicker als sonst. Meist schmerzen und ziehen die Beine bei einer Venenschwäche auch und ein Spannungsgefühl breitet sich aus. Ursachen dafür sind oft Übergewicht, hohes Alter oder vererbte Venenschwäche. Die vererbte Venenschwäche erkennt man an zunehmender Cellulite, Besenreiser an den Fußknöcheln oder Krampfadern. Auch enge Kleidung, hohe Schuhe und langes Stehen belasten die Fußgefäße.

Auswirkungen einer Venenschwäche

Tritt eine Venenschwäche auf, sammelt sich das Blut in oberflächlichen Beinvenen und fließt nicht mehr zurück. Dadurch wird die Haut nicht mehr mit ausreichend mit Nährstoffen versorgt und Flüssigkeit tritt in das umliegende Gewebe. Es kann sich entzünden und das Risiko für Blutgerinnsel erhöhen.

Hilfe bei Krampfadern & der richtige Arzt

Lassen Sie sich von ihrem Hausarzt untersuchen und eine klare Diagnose stellen. Anschließend wird er Sie zu einem Phlebologen, also einem Facharzt für Venenkrankheiten, überweisen. Erkundigen Sie sich genau ob Venenschwäche in ihrer Familie öfters vorgekommen ist und schreiben Sie ihre Symptome auf. Auch Operationen an den Venen sollten dem Arzt gesagt werden. Durch einen Ultraschall kann herausgefunden werden, wie stark die Venenschwäche ist.

Ist die Venenschwäche noch nicht zu sehr ausgeprägt, reichen oft schon Kompressionsstrümpfe. Diese trägt man von morgens bis abends. Kompressionsstrümpfe sind sehr eng und üben Druck auf die Venen aus, so können sich die Venenklappen wieder schließen und das Blut fließt weiter. Sie schauen meist wie normale Strümpfe aus und können in vielen Farben gekauft werden. Um die richtige Größe zu haben, werden ihre Beine in der Apotheke ausgemessen. Die Strümpfe gegen Krampfadern werden dann hergestellt.

Da die Haut durch die festen Strümpfe rissig werden kann, sollte man spezielle Pflegeprodukte verwenden.

Wer auf pflanzliche Produkte zurückgreifen will, sollte schon im Frühjahr Extrakte aus Rosskastanie, Rotem Weinlaub oder Mäusedorn einnehmen. Diese stärken die Gefäßwände und verhindern Wassereinlagen.

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In schlimmen Fällen kann eine Operation nötig sein. Der Arzt verödet oder entfernt dann den betroffenen Gefäßabschnitt. Unterhalten Sie sich vor der Operation unbedingt mit ihrem Arzt und informieren Sie sich über Operationsmethoden, Nachsorge etc.

Um Venenschwäche entgegenzuwirken, sollten Sie aktiv sein. Machen Sie Ausdauersportarten wie Nordic Walking, Schwimmen oder Radfahren. Für Personen, die beim Schwimmen Probleme haben, gibt es auch Schwimmhilfen für Erwachsene. Auch Gymnastik unterstützt die Venen und beugt Ödemen vor. An heißen Tagen kann man die Füße mit einem kalten Duschkopf abbrausen.

>> Lesen Sie hier, was die besten Sportarten im hohen Alter sind

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