Senioren-Fahrzeuge: Flott und sicher unterwegs mit Elektromobilen

In den 70ern fuhr Oma “im Hühnerstall Motorrad”, heute fährt sie Elektromobil. Vom klappbaren Scooter bis zum Top-Modell mit Sonderausstattung reicht das Angebot für Seniorenfahrzeuge am  Markt. Die Preise für solche Hilfsmittel liegen dabei recht nahe an denen eines gebrauchten Kleinwagens, in Zahlen: zwischen 1700 und 5700 Euro bei diversen Anbietern.

Dafür eröffnet sich beim fahren von Elektromobilen ein völlig neuer Erfahrungshorizont: Unabhängig mobil ohne Führerschein und Zulassung. Was keinen Freibrief bedeutet, beim Heurigen oder Familienfest ein paar Viertel zu viel zu trinken. Schließlich gilt die Straßenverkehrsordnung, was Alkohol betrifft, sogar für Fußgänger und Radfahrer, also auch für Elektromobile. Stolze 15 km/h bringen einige der vierrädrigen Seniorenfahrzeuge auf den Asphalt. Damit kann man flott zum Skat-Spieleabend tuckern, und das bei einem Maximum an Sicherheit.

Je nach Akkutyp reist man bequem 15 bis 25 Kilometer weit und kann dem Gefährt einiges mehr an Gepäck zumuten als einem gewöhnlichen Rollstuhl oder einem Fahrrad. Manche Modelle bewegen sich auf drei Rädern, andere auf vier. Allen gemeinsam ist die direkte Lenkung. Wer ein Elektromobil benutzt, sollte fit genug sein, um mit beiden Armen selbst zu steuern – Luxus Fahrzeuge für  Senioren bieten allerdings auch hier schon Unterstützungen gegen Aufpreis an..

Nicht zu verwechseln mit den Elektromobilen für Senioren oder Gehbehinderte sind ähnlich aussehende Elektroautos mancher Anbieter, die bis zu sechs Personen fassen und einen geschlossenen Aufbau besitzen, allerdings nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind, sondern nur in privaten Geländen oder auf Firmengeländen gefahren werden dürfen, sofern man keinen Führerschein und Zulassung dafür besitzt.

Was aber, wenn der Akku leer läuft und noch ein langer Weg nach Hause ansteht? Am besten für Notfälle das Ladegerät mitnehmen, die Elektromobile sind an jeder Steckdose aufladbar. Die Stromkosten sind gering.

Fahrkünste verlangt ein Elektromobil keine außergewöhnlichen. Die Senioren-Fahrzeuge sind kippsicher und benötigen keine Gangschaltung. Bremsen oder Beschleunigen funktioniert über einen einfachen Fahrhebel, lässt man diesen los, bleibt das Fahrzeug stehen.

Auch die Enkel dürfen mit Omas oder Opas “Gehhilfe auf Rollen“  eine Runde fahren, vorausgesetzt, sie sind bereits sechzehn Jahre alt und kennen die Regeln des Straßenverkehrs.

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Kommentare

Guten Tag!

Ich betreue eine alte Dame, deren Gatte vor kurzem verstorben ist. Knapp vor seinem Tod hat er 2 Elektromobile angeschafft (1x C.T.M. HS-686, 1x Dietz – Agin), die allerdings kaum verwendet wurden, sondern in der Garage standen – sind beide sauber, geladen und in fahrbereitem Zustand. Es gibt sicher auch irgendwo Bedienungsanleitungen, nur haben wir die bis jetzt nicht gefunden. Stattdessen kann ich Ihnen gerne Fotos schicken.

Die Witwe benötigt die beiden Mobile nicht, daher meine Frage: kennen Sie jemanden, der interessiert wäre an einem Ankauf? Man kann die Mobile gerne besichtigen, sie stehen in 2351 Wr. Neudorf.

Oder können Sie Adressen nennen, an die wir uns wenden können?

Herzlichen Dank

mfg
S. Ottendorfer

Hallo, ich suche für meinen vater so ein gefährt.
falls die noch zu haben sind würde ich sie gern einmal
anschauen kommen.
mfg
w.wanek

Habe ein Senioren Elektromobil von Gerio zu verkaufen. Wie neu, Rechnung vom real vorhanden.

Bei Interesse bitte kurz durchrufen.
0177/ 5522003

Danke.

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