Osteoporose: Was hilft und wie man vorbeugen kann

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Körperhöhenverlust durch Osteoporose Bild: Wikimedia/Karlarndthans

Viele Senioren und Seniorinnen leiden an Osteoporose. Die Krankheit tritt häufig im fortgeschrittenen Alter auf und macht Knochen anfälliger für Brüche. Das kommt davon, dass die Knochenmasse undstrukur im Alter abnimmt. Bis man etwa 30 Jahre alt ist, werden mehr Knochen auf- als abgebaut. Danach verändert sich dieses Verhältnis langsam und die Knochen werden dünner und brüchiger. Ab dem 50. Lebensjahr beschleunigt sich dann der Knochenabbau. In diesem Artikel gehen wir auf die Risikofaktoren für Osteoporose ein, auf Ernährung, welche die Knochen stark macht, und auf passende Stärkungsübungen.

Wann ist Osteoporose gefährlich?

Wie bereits gesagt, ist Osteoporose eine weit verbreitete Krankheit welche mit fortgeschrittenen Alter immer schlimmer wird. Da man anfänglich keine Schmerzen hat, merkt man meistens erst spät, dass man daran leidet. Gefährlich wird es, wenn Betroffene wacklig auf den Beinen sind und ein erhöhtes Sturzrisiko herrscht. Bei solchen Unfällen brechen die Knochen dann viel schneller und heilen wesentlich schlechter als bei einem jüngeren Menschen. Es ist daher ratsam, sich einer Knochendichtemessung zu unterziehen. Frauen wird dies ab einem Alter von 70 Jahren empfohlen, Männer ab dem 80. Lebensjahr. In nur wenigen Minuten kann der Arzt herausfinden, wie hoch der Kalziumgehalt des Knochens ist und daher ein Bruchrisiko voraussagen. Gemeinsam kann dann die passende Behandlung gewählt werden.

Risikofaktoren für Osteoporose

Einige Faktoren können die Chance an Osteoporose zu erkranken steigern. Dazu zählen beispielsweise:

  • Verwandte leiden an Osteoporose
  • Geringes Körpergewicht
  • Kalzium- und Vitamin-D-Mangel
  • Rauchen
  • Bewegungsmangel
  • rheumatoide Arthritis, Schilddrüsenprobleme oder ähnliche Erkrankungen
  • Kortisoneinnahme über längere Zeit
  • Fortgeschrittenes Alter

Knochen durch richtige Ernährung stärken

Mit der richtigen Ernährung kann man Osteoporose vorbeugen. Besonders wichtig ist die ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Kalzium. Empfohlen werden rund 800 Milligramm Kalzium pro Tag. Viel mehr sollte man nicht zu sich nehmen, denn erhöhte Kalziumzufuhr kann das Bruchrisiko sogar steigern. Kalziumlieferanten sind Milchprodukte und grüne Gemüsesorten wie beispielsweise Broccoli oder Grünkohl. Für die Aufnahme des Kalzium aus der Nahrung ist das Vitamin D zuständig. Vitamin D kann durch Sonnenstrahlen gebildet werden. Man könnte also in den Garten oder auf die Terrasse sitzen um etwas Sonne „aufzunehmen“ oder einen kleinen Spaziergang machen. Außerdem kann man sich das Vitamin D in Tablettenform zu sich nehmen oder in Seefischen.

Regelmäßige Bewegung gegen Osteoporose

Viele denken, dass man auf viel Bewegung verzichten soll, wenn man an brüchigen Knochen leidet. Allerdings kann man mit gezieltem Kraftraining die Knochen stärken und so Stürzen vorbeugen. Besonders empfehlenswert ist das Training mit geschulten Trainern, Ärzten oder in Selbsthilfegruppen. Eine Sportart bei der man sich nicht so leicht verletzten kann und die man in einer Gruppe absolvieren kann ist das Walken.

Gymnastische Übungen gegen Osteoporose:

https://www.youtube.com/watch?v=a-53OmKUtSA

 

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