Hausnotruf – Sicherheit und Hilfe auf Knopfdruck

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Hausnotruf via Johanniter
Hausnotruf via Johanniter

Mit dem Hausnotruf wird Senioren ein Teil der unabhängig erhalten, die das Verbleiben in den eigenen vier Wänden darstellt. Im Hinblick auf die Sicherheit kann ein Hausnotruf Leben retten. Nun stellen sich sicherlich viele Senioren die Frage, was genau ist eigentlich der Hausnotruf. Dies ist mit wenigen Worten erklärt. Der Hausnotruf ist eine Einrichtung, die dafür sorgt, dass Hilfe dann ins Haus kommt, wenn mit einem Sender ein Hilferuf abgesetzt wird. Je nach Hausnotrufzentrale kann festgelegt werden, wie die Modalitäten sind, die nach einem Notruf ablaufen sollen. So kann beispielsweise zunächst ein Anruf bei den Angehörigen erfolgen oder direkt geschultes Personal an die Adresse geschickt werden, von der der Hausnotruf ausgelöst wurde. Dies kann gewährleisten, dass Angehörige ohne Angst einer beruflichen Tätigkeit nachgehen können. Um den Hausnotruf nutzen zu können, benötigt man einen Notrufsender der beispielsweise in Form einer Halskette oder als Armband (wie eine Armbanduhr) getragen werden kann. Zudem kann in den Fällen, in denen die Angehörigen berufstätig oder schwer erreichbar sind, bei der Hausnotrufzentrale ein Schlüssel hinterlegt werden. Eine weitere Möglichkeit für Notrufe sind die sogenannten Seniorentelefone mit Notrufsender, in denen sich feste Notrufnummern speichern lassen.

Der Hausnotruf bietet Sicherheit für Senioren und Angehörige

Bei den meisten Anbietern sind die Hausnotrufzentralen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr besetzt. Das bedeutet sowohl für die Senioren als auch für die Angehörigen Sicherheit rund um die Uhr über das ganze Jahr. Abhängig vom Anbieter werden verschiedene Systeme des Hausnotrufes angeboten. Bei einigen finden sich Systeme, die zwischen Hausnotruf und mobilem Notruf umgeschaltet werden können. Bei diesem System bekommen die Senioren 2 unterschiedliche Notrufsender. Den einen, den sie zu Hause tragen und manuell auslösen müssen, und einen Weiteren, der bei Spaziergängen getragen werden kann. Dieser setzt einen Notruf ab, wenn beispielsweise die betreffende Person stürzt und über längere Zeit liegen bleibt. In diesem Fall setzt der Sender selbstständig einen Notruf ab. Diese Systeme benötigen allerdings eine SIM-Karte (wie bei einem Handy) um die Verbindung aufbauen zu können. Übrigens existieren je nach Region unterschiedliche Begriffe wie Seniorennotruf, Rufhilfe, Seniorenalarm oder Heimnotruf, die diesen Dienst bezeichnen.

Verschiedene Arten der Hausnotrufsysteme

Die herkömmlichen Hausnotrufsysteme basieren in den meisten Fällen auf einem festen Telefonanschluss. An diesen wird die jeweilige Hausnotrufanlage angeschlossen. Mit dieser Hausnotrufanlage kommuniziert dann bei Bedarf der Notrufsender. In Österreich wird der Hausnotruf beispielsweise von den Johannitern, vom Roten Kreuz oder von LifeCall angeboten. Der Hausnotruf bietet zudem Sicherheit, in den Fällen, in den Senioren Zuhause gepflegt werden.  Auch die Seniorenhandys können sich als Helfer in Notfällen erweisen.

Bildquelle: johanniter.at

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